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Wir über uns

Die Marienschule ist eine zweizügige offene Ganztagsgrundschule in Alt-Oberhausen in unmittelbarer Nähe zur Marienkirche.

170 Kinder werden aktuell in 7 Klassen von 13 Lehrkräften unterrichtet. Unsere Grundschule besuchen Mädchen und Jungen mit unterschiedlicher Herkunft, mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen, Sprachen und Kulturen, unterschiedlichen Fähigkeiten, behinderte und nicht behinderte Kinder. 6 Klassen sind Klassen mit Gemeinsamen Lernen (GL), in denen Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf unterrichtet werden. In allen Klassen unterrichten wir auch zugewanderte Kinder. Unser Team wird durch zwei Schulsozialarbeiter unterstützt.

Wir starten morgens um 7.45 Uhr mit dem offenen Unterrichtsbeginn. Alle Kinder können direkt in ihre Klasse gehen und die Zeit bis zur 1. Unterrichtsstunde zur individuellen Förderung nutzen.

Unsere Arbeit ist von folgenden Schwerpunkten gekennzeichnet:

  • individuelle Förderung jedes Kindes
  • Lernzeit
  • Werteerziehung

Darüber hinaus nehmen wir teil:

  • am MINT-Projekt / Haus der kleinen Forscher
  • am EU-Schulobst-Programm 

Die Marienschule versteht sich als eine Schule, in der Menschen in christlichem Geist miteinander leben und lernen und in der Kinder den katholischen Glauben erfahren können.

Das Kollegium der Marienschule sieht sich mit seinen Schülerinnen, Schülern sowie deren Eltern auf einem Weg, der sich an der Botschaft Jesu Christi vom Frieden und einer menschenwürdigen Zukunft orientiert.

Die Fragen der Kinder nach Gott und die Vermittlung, die Welt „mit den Augen des Herzens“ und „mit den Augen des Glaubens“ zu sehen, sind nicht nur Aufgabe des Religionsunterrichts. Vielmehr wirkt eine lebensbejahende Haltung, die von der unverwechselbaren Einmaligkeit jedes Menschen ausgeht, in andere Unterrichtsbereiche hinein, ermöglicht eine ganzheitliche (religiöse) Erziehung und bietet Orientierung.

Da die Marienschule auch von Kindern anderen Glaubens und anderer Kulturkreise besucht wird, liegt unser Bemühen besonders darin, Vorurteilen und Abwehrhaltungen entgegen zu wirken und einen Dialog zwischen den Religionen zu ermöglichen. 

Alle Kinder nehmen unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit am Religionsunterricht teil. Gemeinsames Leben und Lernen unter kindgemäßer Einbeziehung kulturell und religiös unterschiedlicher Lebenserfahrungen tragen dazu bei, die kulturelle Vielfalt und den katholischen Glauben bewusst zu erleben. Dies geschieht auch durch die Begegnung der Religionen im Religionsunterricht. So lernen die Kinder achtungsvoll, tolerant und hilfsbereit miteinander umzugehen und Vertrauen zueinander zu finden. Die Marienschule will Schülerinnen und Schüler dazu erziehen, in christlicher Verantwortung sensibel für die vielfältigen Nöte anderer Menschen, auch in fremden Ländern, zu werden. Darüber hinaus will sie den Kindern im Religionsunterricht Antwortmöglichkeiten auf ihre aktuellen Lebensfragen anbieten und sie so stark für ihren weiteren Lebensweg machen.

Die Marienschule wird in diesen Bemühungen unterstützt von der Pfarrgemeinde St. Marien, indem in Absprache mit ihren Geistlichen und den pastoralen Mitarbeitern Kontaktstunden durchgeführt werden, um den Kindern so die Gemeinde und deren Aufgaben näher zu bringen.

Ein zentraler Punkt ist der Schulgottesdienst oder ein Gottesdienst aus besonderem Anlass. Im Schulgottesdienst werden der Anlass sowie die priesterlichen Handlungen, Aufbau (Elemente der Feier) und Symbole erfahrbar gemacht und erklärt. Sie finden für die 3. und 4. Schuljahre vierzehntägig statt. Für die 1. und 2. Klassen finden einmal monatlich Wortgottesdienste zum Einüben von Gebeten, Liedern und Verhalten statt. An Gottesdiensten zu besonderen Anlässen nehmen alle Kinder teil. Auch die Eltern sind hierzu herzlich eingeladen.

Weiter können wir unser vielseitiges Schulleben ergänzen durch die Feier kirchlicher Feste, durch die Pflege religiöser Bräuche, durch Umgang mit Symbolen und Zeichen des Glaubens, durch Anleitung zu Stille und Besinnung, durch Singen und Beten und die aktive Mitgestaltung der Gottesdienste.

 Bestehende Rituale zu Advents-, Nikolaus- und Weihnachtsfeiern sind:

  • In der Adventszeit findet wöchentlich zu einer festgelegten Stunde ein gemeinsames Singen im Flur mit der gesamten Schulgemeinde statt. Einzelne Kinder tragen Gedichte oder kurze Geschichten vor.
  • Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien findet ein gemeinsamer Weihnachtsgottesdienst in der Kirche statt, in dem die Kinder etwas präsentieren.
  • Klassenintern finden Adventsfeiern mit Eltern statt.

Die Eltern sind zu allen Veranstaltungen eingeladen.

Die Marienschule ist verantwortlich für die Organisation des Martinszugs. Alle Klassen nehmen an diesem Zug teil. Vor Beginn des Zuges findet eine kurze Feier in der Kirche statt. Diese wird von den Klassen im Wechsel gestaltet. Anschließend ziehen die Kinder klassenweise von 1 bis 4 hinter dem Pferd her. Eltern werden als Ordner eingesetzt. Abschließend findet auf dem Schulhof ein Martinsfeuer statt. Die Jugend der Pfarrei Marien beteiligt sich in der Regel an der Feierlichkeit. Dem wechselseitigen Kontakt zwischen Schule und Pfarrgemeinde kommt eine besondere Bedeutung zu, denn auch die pastoralen Initiativen leisten einen wesentlichen Beitrag zu unserer Schulkultur und zur Humanisierung von Schule.

 

 

 

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